Persönlichkeitsentwicklung: Wie mir Journaling dabei hilft

Journaling Persönlichkeitsentwicklung

Die letzten Wochen habe ich eine neue Form der Selbstreflektion für mich entdeckt: Das Journaling. Durch das herausfordernde letzte Jahr ist mir bewusst geworden, dass ich mich mehr mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen möchte. Ich möchte mich nicht von meinen eigenen Gedanken in die Tiefe reißen lassen und vor allem möchte ich lernen, meine eigenen Gedanken zu verstehen und sie einzuordnen.

Was der Unterschied zwischen Journaling und Tagebuch?

Schon als Jugendliche habe ich super gerne Tagebuch geschrieben und meine Gedanken jeden Abend mit meinem Buch geteilt. In ein Tagebuch schreibt man vor allem, was man den Tag über erlebt hat und die ein oder anderen Gedanken. Beim Journaling geht man aber tiefer. Man schreibt die Gedanken und Gefühle auf, die einen beschäftigen und hinterfragt diese. Warum fühle ich mich so wie ich mich fühle? Was löst dieses Gefühl in mir aus.

Was das Journaling mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat

Dadurch, dass ich mich beim Journaling täglich mit meinen Gefühlen auseinandersetze habe ich schon nach kurzer Zeit das Gefühl gehabt, mich selbst besser verstehen zu können. Wenn du deine Gefühle und Gedanken jeden Tag aufschreibst, erkennst du „Muster“ ohne danach zu suchen. Du bekommst „Erkenntnisse“ ohne danach zu fragen. Zum Beispiel hab ich mir mal 2 Tage hintereinander aus einem Impuls heraus aufgeschrieben: “ Du bist auf dem richtigen Weg.“ An einem schlechten Tag habe ich mich dann an diese Erkenntnis erinnert und für mich erkannt, dass ich einfach nur ein Tagestief habe. Nicht mehr und nicht weniger. Der Weg ist nach wie vor der richtige.

Meine Journaling-Impulse

Ich habe mittlerweile ein tägliches Journaling Ritual für mich:

Morgens beantworte ich dabei folgende Fragen:

  • Was ist mein Fokus für den Tag?
  • Wie kann ich meinem Ziel näherkommen?
  • Für was bin ich dankbar?
  • Was sind meine Erfolge

Abends reflektiere ich dann den Tag mit folgenden Fragen:

  • Wie habe ich mich heute gefühlt und warum?
  • Was hat mich heute gefreut
  • Was habe ich heute geschafft

Wenn mir danach ist, egal zu welcher Tageszeit, dann journal ich komplett frei. Hier habe ich für mich oft die größten Erkenntnisse im Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung. Ich schreibe anfangs eine Art Tagebuch, also die wichtigsten Ereignisse des Tages und meine Gefühle dazu. Dann fange ich an zu schreiben, warum ich mich so fühle. Oft komme ich am Ende zu einem ganz anderen Thema als ich am Anfang begonnen habe. Sinnvoll ist es dabei, den Stift gar nicht abzusetzen, sondern wirklich einfach alles aufzuschreiben was mir in den Sinn kommt, ohne groß nachzudenken. Deshalb habe ich auch das Bullet Journal für mich entdeckt. Dazu wird es noch einen extra Beitrag geben.

Weitere wichtige Tipps zum Thema Journaling:

Es gibt kleine Journalingbücher zum Beispiel das 6-Minuten Tagebuch* oder das Klarheit- Journal, du kannst aber auch einfach einen Notizblock verwenden.

Es ist wichtig sich die Gedanken wirklich aufzuschreiben und täglich zu journaln. Du wirst irgendwann merken, dass du automatisch deine Gedanken im Alltag hinterfragen wirst und dich selbst besser verstehen lernst.

Journaling sollte nicht in Druck ausarten, weil das „jeder macht“. Du musst es gerne machen und dir auch wirklich bewusst Zeit dafür nehmen.

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