Berufliche Veränderung: So klappt es auch für dich!

Berufliche Veränderung

Du spürst, dass du mehr in deinem Leben möchtest, als das, was du gerade hast? Du spürst, dass dein jetziger Job nicht mehr das Richtige für dich ist? Dann wird es Zeit für eine Veränderung. Oft denken wir, dass wir uns mit dem was wir haben, eben abfinden müssen. Denn so wurden wir erzogen. Wir wurden dazu erzogen, dass man eben einen unliebsamen Beruf ausüben muss, weil Geld reinkommen muss. Aber so ist es nicht. Wenn du nicht glücklich ist, macht eine berufliche Veränderung auf jeden Fall sind und glaub mir: Auch für dich wird es einen Job gehen, der dich erfüllt.

Laut einer Umfrage von www.karriere.de sind 25% der Beschäftigten mit ihrem Job unzufrieden. Wenn wir überlegen, wie viel Zeit wir täglich/wöchentlich und in unserem Leben bei der Arbeit verbringen ist das auf jeden Fall nichts, mit dem man sich zufriedengeben sollte, oder?

Berufliche Veränderung: Die ersten Anzeichen, dass du etwas ändern solltest

Sitzt du am Sonntagabend schon schlecht gelaunt auf dem Sofa, weil du an Montag denkst? F

Fällt es dir schwer am Abend abzuschalten, weil du dich viel zu oft über deinen Job aufregst?

Hast du das Gefühl, dass dein Job eigentlich überhaupt nicht deinen Fähigkeiten entspricht?

Wachst du morgens schon mit einem schlechten Gefühl auf und würdest dich gerne vor der Arbeit drücken?

Wenn ja, dann sind das deutliche Anzeichen dafür, dass eine Veränderung unausweichlich ist.

Mögliche Gründe für Unzufriedenheit bei der Arbeit

Unzufriedenheit im Job und der Wunsch nach einer beruflichen Veränderung kann vielerlei Gründe haben. Es ist sinnvoll deine persönlichen Gründe zu kennen, denn daraus lässt sich ableiten, welche Veränderung du brauchst.

Betriebsklima

Unzufriedenheit im Job kann daher kommen, dass das innerbetriebliche Klima nicht angenehm ist. Vielleicht gibt es einen hohen Leistungsdruck, Neid oder sogar Mobbing.

Der Job passt nicht zu deinen Fähigkeiten

Einer der häufigsten Gründe warum Menschen in ihrem Job nicht glücklich sind: Der Job passt einfach nicht zu ihren Fähigkeiten. Wenn du jeden Tag etwas tun musst, dass du eigentlich überhaupt nicht gut kannst und nicht magst, ist es klar, dass dich dein Job auf Dauer unglücklich macht.

Keine Aufstiegsmöglichkeiten

Ein weiterer Grund, weshalb Angestellte in ihren Jobs unzufrieden sind: Es fehlen die Aufstiegsmöglichkeiten. Wenn man das Gefühl hat, in dem jetzigen Unternehmen nichts mehr erreichen zu können, schwindet die Motivation.

Zu wenig Gehalt

Auch das Geld spielt immer wieder eine zentrale Rolle bei der Jobunzufriedenheit. Wenn man sich unterbezahlt fühlt oder sogar ausgenutzt, dann kann das sehr schnell zu einer großen Unzufriedenheit führen.

Fehlende Work-Life- Balance

Es ist wichtig, dass neben der Arbeit noch genügend Zeit und vor allem Energie für private Angelegenheiten bleiben. Wenn das nicht gegeben ist, dann wird es schwierig, mit Freude bei der Arbeit zu sein, da man keine Möglichkeit hatte, privat wieder Energie zu tanken.

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Gründe für Jobunzufriedenheit. Aber das sind einmal die häufigsten Beispiele. Jetzt stellt sich also nur noch die Frage, weshalb du mit deiner jetzigen Arbeit unzufrieden bist. Ist es eine die Arbeit an sich oder eher das Unternehmen für das du arbeitest? Wenn es das Unternehmen selbst ist, ist klar, was zu tun ist: Glaub mir, heutzutage legen immer mehr Unternehmen auch wert darauf, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und sie diese lang halten können. Sie haben nämlich erkannt, dass ein zufriedener Mitarbeiter, der in der Arbeit aufgeht und sich selbst verwirklichen kann, automatisch auch mehr für das Unternehmen leistet. Ich kann dir da sehr das Buch: „Big 5 for life“ ans Herz legen.*

Wenn du aber merkst, dass deine berufliche Veränderung nicht daraus besteht, einfach mal den Job zu wechseln, sondern es um mehr geht, dann hast du jetzt wahrscheinlich schon einige schlaflose Nächte hinter dir und überlegst hin und her, was du machen sollst. Eines kann ich dir auf jeden Fall schon mal sagen: Es gibt einen Weg für dich. Welche Möglichkeiten du hast, zeige ich dir gleich auf. Aber der wichtigste und erste Schritt: Gehe raus aus der Komfortzone!

Der Weg führt raus aus der Komfortzone

Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn du dich beruflich neu orientierst und die berufliche Veränderung dann nicht klappt? Genau, dass du eine Weile einen Job machen musst, der dir nicht so viel Spaß macht. Aber das tust du ja jetzt schon. Das heißt das Worst Case Szenario ist gar nicht so schlimm. Du lebst in Deutschland, du bist gut abgesichert – also trau dich neue Wege zu gehen. Der erste Schritt raus aus der Komfortzone beginnt im Kopf. Mache dir bewusst, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, Erfüllung in der Arbeit zu finden. Suche dir Vorbilder. Bei wem hast du das Gefühl, dass sie/er voll in der Arbeit aufgeht? Lass dich von dieser Person inspirieren. Ich wette mit dir: Auch diese Person hat ihr Herzensbusiness nicht von einem Tag auf den anderen gefunden. Und: Auch diese Person hatte eventuell Angst vor einer Veränderung.

Mit solchen und ähnlichen Fragestellung schaffst du es, dein Gehirn auszutricksen und sorgst dafür, dass du die alten Glaubenssätze, die sich bei dir festgefahren haben, beiseite schiebst. Wenn du nämlich mal den Kopf ausschaltest und dich bewusst mit dir und deinen Wünschen auseinandersetzt weißt du, was dein Weg ist. Es heißt nicht umsonst „Der Weg zeigt sich, wenn du ihn gehst!“ Sobald du dich bewusst für deine berufliche Veränderung entscheidest, werden sich neue Türen auftun und du gehst mit einem ganz anderen Blick für die Möglichkeiten, die dir offenstehen durchs leben.

  • Lese die Stellenanzeigen in der Zeitung durch- Was spricht dich an?
  • In welchem Beruf sind deine Vorbilder tätig? Wäre das auch was für dich?
  • Was würdest du gerne schon ganz lange mal ausprobieren?

Versuche bei all den Gedanken die hochkommen nicht wertend zu sein. Verwerfe Gedanken nicht gleich wieder, nur weil sie im ersten Moment für dich unrealistisch erscheinen. Nichts ist unmöglich!

Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht!

Vielleicht denkst du dir jetzt: Okay, sie hat recht. Ich nehme das in zwei Jahren mal in Angriff. Aber nein! Eine berufliche Veränderung duldet keine Aufschieberitis mehr! Es ist dein Leben und keiner von uns weiß, was das Leben noch für dich bereithält. Es gibt nicht den perfekten Zeitpunkt. Es wird immer etwas sein: Vielleicht betreust du gerade ein großes Projekt und denkst, das passt jetzt gerade nicht. Oder du wolltest nächstes Jahr einen teureren Urlaub machen und denkst, du möchtest deshalb nicht auf das Gehalt verzichten. Vielleicht hast du auch Bedenken, wie sich die wirtschaftliche Lage entwickelt und denkst, jetzt sei nicht der richtige Zeitpunkt? So schlimm die Pandemie 2020/2021 auch war: Sie zeigt uns, dass wir nichts planen können. Denn mit sowas konnte niemand rechnen. Der richtige Zeitpunkt etwas zu verändern ist jetzt!

Übrigens: Du musst ja nicht sofort aufs Ganze gehen. Wie wäre ein Gespräch mit dem Vorgesetzten? Vielleicht lassen sich deine Arbeitsstunden reduzieren? Gerade wenn du dich dafür entscheiden solltest, dich selbständig zu machen, ist das eine gute Möglichkeit, um langsam anzufangen. Aber auch wenn du vorhast, in eine andere Branche zu wechseln, kann dir das verhelfen, damit du beispielsweise nebenher eine Umschulung machen kannst. Du siehst: Es gibt immer Möglichkeiten.

Berufliche Veränderung: Selbständigkeit oder Job mit Sinn?

Wenn du dich dazu entschieden hast, den Weg der beruflichen Veränderung zu gehen, stellt sich bei dir vielleicht die Frage, ob es in eine Selbständigkeit oder doch eher in eine Festanstellung aber mit Sinn gehen soll?

Hier auf dem Blog bin ich ja Expertin für den Aufbau eines eigenen Online-Business. Aber wenn du dich als Festangestellte neu orientieren möchtest und nach einem Job mit Sinn, einem Job der dich erfüllt suchst, kann ich dir das Online-Programm von Aha Retreats sehr empfehlen (ich habe es selbst schon gemacht). In dem Onlinekurs lernst du dich selbst ganz neu kennen, deine Stärken und Fähigkeiten und wenn du den Kurs mit der Fokusgruppe buchst, dann hast du auch noch einen Austausch mit Gleichgesinnten inklusive. Der Kurs hilft dir dabei, den Herzenbusiness als Angestellte/r zu finden.

Wenn du dich für die Selbständigkeit entscheidest ist das natürlich ein noch größerer Schritt raus aus der Komfortzone. Aber selbst diese berufliche Veränderung ist in Wirklichkeit gar nicht so „unsicher“ wie man sich das ausmalt. Auch wenn du dich selbständig machst, kannst du anfangs nebenher noch einen Minijob machen, oder sogar Teilzeit arbeiten, bis alles läuft. Du kannst als virtuelle Assistentin durch vereinbarte, regelmäßige Kundenaufträge jederzeit ein planbares Einkommen haben. Und: Du kannst jederzeit wieder in deinen vorherigen Beruf zurück (sollte es schiefgehen). Wenn dich das Thema „Online- Selbständigkeit“ reizt, du aber noch gar nicht weißt, welche Art von Business zu dir passen könnte, dann empfehle ich dir diese kostenlose Checkliste:

Die wichtigsten Schritte zur beruflichen Veränderung

Hier nochmal für dich zusammengefasst, die wichtigsten Schritte zur beruflichen Veränderung.

Lerne dich selbst besser kennen

Setze dich bewusst mit dir selbst auseinander und finde heraus, was du wirklich willst und was wirklich zu dir passt. Das sind Fragen, die du normalerweise nicht sofort beantworten kannst. Es braucht eine Weile und ist ein Prozess. Ich kann dir dafür das Journaling sehr empfehlen. Setze dich jeden Tag bewusst hin und stelle dir die Frage, was du in deinem Leben erreichen möchtest, wo du dich siehst, was dir Freude macht und was du tun musst, um deine Ziele zu erreichen.

Mehr zum Thema Journaling findest du hier: https://danielaseiberle.de/journaling-fragen/

Finde heraus, was dir wichtig ist

Die Rahmenbedingungen spielen natürlich auch eine wichtige Rolle bei der beruflichen Veränderung. Finde für dich heraus, was dir wichtig ist. z.B freie Wochenenden, ein Gehalt von mindestens xy, kreative Freiheit.. Hier gibt es endlose Möglichkeiten. Je präziser du für dich weißt, was du willst und eben auch nicht willst, desto einfacher findest du auch den Job, der zu dir passt.

Halte die Augen offen

Sei neugierig und offen. Informiere dich über die Möglichkeiten, die du heutzutage hast. Durch die Digitalisierung haben sich einige neue Jobmöglichkeiten ergeben, zum Beispiel die Virtuelle Assistenz. Geh mit offenen Augen durch die Welt und schau, was dich anspricht und was weniger.

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